Mit betagten 46 Jahren hat Steffen Fleck sich einem neuen Hobby hingegeben – Der Quadfahrerei

Erst ein Chinaböller, der taugte nichts, dann der nächste Asia-Kracher – auch wieder nur Metallschrott aus Fernost.
Nach 2 Gebrauchten Markengeräten kam das Dritte, das Vierte und so weiter…
Es wurde ein Rennen um die Jahreszeiten, den An- und Verkauf der “Kisten”.
Vom ursprünglichen ATV-Wunsch dann doch zum Sportquad gekommen, das tiefergelegt und verbreitert
(der klassische Asphalthobel, der den absoluten Fahrspass bedeutet), kam er zur klassischen Mulchfräse.

Das zur Zeit stärkste ATV am Markt ist sein derzeitiger Begleiter auf der Strasse ebenso wie im Schlammfeld.
Die Arctic Cat Thundercat 1000H2 – sie hört auf den Namen “Katze”
Das hier vorgestellte Buch berichtet von Niederlagen, von Geldverschwendung, Fahrspass, Lebensfreude,
hilfreichen Freunden und denen, die nur so tun, als wären sie Freunde.
Es berichtet von Freiheit, regenassen Klamotten, von Sonnebrand und ölverschmiertem Gesicht.
Das Leben der quadfahrenden Freaks unserer Gesellschaft wird persifliert, parodiert, und auf den Arm genommen.

Man darf schliesslich nur über andere lachen, wenn man bereit ist, auch über sich selbst zu lachen, sagt der Autor.
Von Motorradfahrern auf sein “Behindertenmotorrad” angesprochen, bittet er an der Ampel stehend, eben diese immer wieder, doch bitte mal die Füße anzuheben.
Einfach um zu zeigen, wer hier mit allen Rädern auf dem Boden bleibt und wer dann doch einen abkippen lässt.
Und – Quadfahrer stehen mit VIER “Beinen” auf der Erde – also alles halb so wild.

“Quads – das sind doch die Dinger, die immer so schnell umkippen?!” ist eine der oft gefragten und gehörten Phrasen derer,
die es (bisher) nicht besser wissen.
NEIN – Quads und ATV’s fallen nicht schneller um als alle anderen Fahrzeuge.
Man kann jedes Fahrzeug umwerfen, wenn man über die Verhältnisse des Fahrzeugs fährt oder die eigenen Fähigkeiten überschätzt.

Worum es hier geht:
Bei dem vorliegenden Buch geht es um Tuning, optisch, technisch, Motor bezogen.
Hier geht um alles, was Spass macht, Geld kostet, dem Nachbarn den Nerv raubt, der “Rennleitung ins Auge sticht” und in der
Gemeinschaft Gleichgesinnter manchmal Anerkennung bringt, oft aber auch für Gelächter sorgt.

Kurzum, hier geht es um Modifikationen am Fahrzeug. Mal mit Sinn, mal ohne, mal mit und ebenfalls ohne Erfolg.
Leistungszuwachs zu erzeugen ist die eine Seite des Tunings. Die Fahrzeuge auf zu werten eine Andere.

In diesem Buch geht es um’s T(j)uning – am (j) bereits zu erkennen, wie ernst der Autor das Thema dann doch nimmt.

- gar nicht bis kaum -

Motortuning, Fahrwerksmodifikation, optische Aufwertung, lichttechnische Veränderungen, Breite Reifen ebenso wie verkürzte Stoßdämpfer,
schlicht das Fahrgestell.
Alles wird angefasst, erbarmungslos und meist mit viel Humor. Wer den Autor kennt, kennt auch den Schalk, der in ihm wohnt.

“Das Leben soll und muss Spaß machen”, ist sein Motto.

Nur so hat man auch den Spaß, sein Leben zu verdienen und sein kostspieliges Hobby zu unterhalten.

Es ist wahrhaftig nicht seine Absicht, die Szene zu verunglimpfen, sich über sie lustig zu machen schadet aber sicherlich niemandem,
wenn man mal “von außen betrachtet”, was sich “da drinnen” so abspielt.
Viele nehmen es zu ernst, das Thema um’s Tunen. Manche sehen es als Möglichkeit zur Selbstdarstellung, andere wiederum suchen so
“den Weg zur persönlichen Freiheit und Selbstverwirklichung”.

Das Buch ist etwas zum Schmunzeln, etwas das nachdenklich macht – und auch soll -
etwas zum Lernen, zum Begreifen, zum Zusehen und Mitmachen.

Wer es liest, kann nur gewinnen.

Das Buch umfasst ca. 90 A4 Seiten

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